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3 Faktoren führten zum Ende der Verfolgungen in Bamberg

1. Am 5. Dezember 1630 starb der Weihbischof Dr. Friedrich Förner in Bamberg.
2. Durch die zahlreichen Eingaben (15) vor dem Reichshofrat in Wien gerät die Bamberger Hexenpolitik mehr und mehr in die Kritik.
3. Nach der gewaltsamen Einnahme von Zeil im November 1631 vermerkt das Ratsprotokoll fünf befreite Hexen und Zauberer, die im dortigen Hexen-Gefängnis auf ihre bevorstehende Exekution warteten: Unter ihnen Kunigunda U. von Schmachtenberg, lahm torquiert, ist dazu mit sidheißem Kalchwasser gebadet worden - sie wurde also auch dort in einem Bad mit heißer Kalklauge verätzt.

Kurz vor dem Eintreffen der Schweden unter General Horn in Bamberg, wurden die letzten 10 Gefangenen unter Ableistung der Urfehde aus dem Malefiz Haus entlassen.

Der Fuchs von Dorheim flüchtete zusammen mit seinem Hofstaat, über Forchheim und Wien in sein Exil im oberösterreichischen Spital am Pyrhm.

Anmerkung:

Der Fuchs von Dornheim war durch sein Studium der Jurisprudenz auch ein Volljurist, der sich der Brisanz der kaiserlichen Mandate wohl bewusst war.

Das Risiko, von einer kaiserlichen Armee, wegen seiner Hexenpolitik, angegriffen zu werden, lief in Zeiten des 30 -jährigen Krieges wohl gegen Null hinaus.

Als Feldherr über die Bamberger Truppen war er vielmehr ein wichtiger Bündnispartner des Kaisers im Krieg gegen die Schweden.

Der Einmarsch der schwedischen Armee in Bamberg ist somit der ausschlaggebende Faktor zur Beendigung der Hexenprozesse.

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